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Neue Promo im Programm: David Celia
Bemusterungen

David Celia - The Grind

David Celia ist Bestandteil der kanadischen Musikszene, wohnt in Toronto und war ab 1989 als Gitarrist und Sänger Mitglied einer Band namens Tarnished Gallahad. 1996 löste sich die Formation auf. Nachfolgend war er beteiligt bei der Gründung von Roundhouse, die von 1996 bis 2001 existierte. Danach begann 2002 die Solokarriere des Künstlers, mit dem Album "Organica".
Nach I Tried aus dem Jahr 2010 ist "Double Mind" nun die vierte Soloveröffentlichung, die von folkigen wie auch rockigen Elementen geprägt ist. Aber letztlich geht die Richtung in den Bereich Independent und auch das gewisse Etwas an Pop ist dabei. So manch ein Song mag auch Erinnerungen an die Beatles und die Zeit der Sixties wecken, und ist mit einem gewissen Hauch positiven Ausdrucks behaftet. Ja, die Musik scheint optimistisch zu klingen.
Mit sanftem Sound und spontan geht das in diese einst für die amerikanische Westcoast typische Soft Rock-Richtung - sehr harmonisch, sehr melodisch, sehr angenehm, da werden kräftig die Roots der Siebziger erfolgreich bemüht. Das geht leicht, locker und bequem ins Ohr. Gleich beim zweiten Song kommt noch ein kleiner Hauch Byrds hinzu und "Double Mind" ist ein Lied, das einen mit seiner Fröhlichkeit direkt anzuspringen scheint. Aber auch "Speak To Me", mit dem Sound der Pedal Steel angereichert, erhält in seiner entspannten Art noch das gewisse Etwas, ebenso durch die zusätzliche Stimme, wahrscheinlich von Catherine MacLellan. Dabei hätte der Musiker allein, angesichts der von ihm gespielten Instrumente, das Album durchaus allein aufnehmen können. Doch so ergeben die vielen professionellen Mitstreiter eine qualitativ hochwertige Aufwertung der Platte.
Für Abwechslung ist gesorgt, so ist "Thin Disguise" ein swingender Song, der zwischendurch mit einem Riff à la Hard Rock gespickt ist - sehr ungewöhnlich. Ganz cool und lässig, mit starker Hinwendung zur Musik der Sixties taucht immer wieder etwas auf, wie durch "Drunken Yoga" dokumentiert. Ein bisschen Hippie-Atmosphäre jener Tage zieht sich bisweilen durch Teile der Platte und solche leicht schrägen Songs wie "Go Naked" zählen ebenfalls zum Programm. Hier scheint es inhaltlich um Unterwäsche zu gehen. Nein, kein neues Lied von Mungo Jerry, auch wenn die Einleitung mit dem Kazoo darauf schließen lassen könnte. Humor oder nicht ganz so ernst Erscheinendes kommt auch nicht zu kurz - hier ist es die Geschichte vom modernen Witwer, "Modern Widower". Ja, da ziehen sich atmosphärisch aber ganz gewaltig die Beatles durch.
Völlig aus dem Rahmen fällt auch "Princess Katie" - na, sind das nun Monty Python? Autoharp, ein Bläserarrangement wie von einer britischen Bergwerk-Blaskapelle, dazu ein tiefgehender Text mit 'La La La La La La La La', inklusive Kinderstimmen - irre! Und um noch einen draufzusetzen, der Bonustrack wird in deutscher Sprache vorgetragen, der erste Song also noch einmal in Deutsch. Das hat schon einen gewissen Charme und man sollte augenzwinkernd beide Augen zudrücken, es war ja sicher gut gemeint, nicht wahr, David (»Bist Du ein Fisch, bin ich Dein Wasser«)?
Text: Wolfgang Giese/ www.rocktimes.de

Album-Release: 02. Juni 2015 und mehr Informationen zum Künstler findet ihr unter folgenden Web-Adressen.

www.davidcelia.com
www.myspace.com/davidcelia
www.facebook.com/David-Celia
www.twitter.com/davidceliamusic
Google+ David Celia
Video: The Grind

"David Celia - The Grind" läuft ab sofort auch in unserem Programm.

PM: FinestNoise-Promotion/ die Redaktion
Bildquelle: FinestNoise-Promotion

 
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